Eine Nervenprobe für die ganze Familie
Viele Kinder gewöhnen sich erst langsam ans Fläschchen oder die Beikost. Sofern sich Ihr Kind geistig und motorisch dem Alter entsprechend entwickelt, sind solche Phasen normal und Teil der frühkindlichen Entwicklung. Wenn jedoch
- diese Phase sich hartnäckig hält,
- das Kind länger als 45 Minuten beim Füttern braucht,
- der Abstand zwischen den einzelnen Mahlzeiten weniger als 2 Stunden beträgt,
- das Kind weder Appetit noch Hunger signalisiert,
- es extrem wählerisch bei der Nahrungsmittelauswahl ist,
- das Kind Essen verweigert, z. T. mit verängstigter Abwehr,
- das Kind nur mit Ablenkung, Druck oder im Halbschlaf gefüttert werden kann,
- es altersgerechtes Essen ablehnt,
- insgesamt die Situation von der Familie als sehr belastend empfunden wird, spricht man von einer Fütterstörung.
Beobachten Sie das Essverhalten Ihres Kindes aber vermeiden Sie, es zum ständigen Thema zu machen. Ist Ihr Kind häufig krank und/oder verliert an Gewicht, wirkt lustlos und bewegungsunfreudig? Liegt der ganzen Familie die Situation schwer im Magen? Holen Sie sich Hilfe! In dieser schwierigen Situation stehe ich Ihnen gerne zur Seite, wir finden eine Lösung!